Hüte und Kopfbedeckungen in Hamburg

Hüte sind vielseitige Kopfbedeckungen, die bei verschiedenen Anlässen getragen werden. Sie haben ihren Ursprung in der fernen Vergangenheit und ergänzen perfekt den Stil des modernen Hamburgers. Sie sind ein praktisches Accessoire, das nicht nur modisch aussieht, sondern auch vor Sonne oder Regen schützt. Mehr dazu auf hamburgka.eu.

Für viele Hamburger hat eine Kopfbedeckung eine symbolische Bedeutung, die der Träger möglicherweise vor anderen verbirgt. Hüte, Mützen, Kappen, Schirmmützen oder Hauben sind einige der Optionen, die ein Einwohner der Stadt wählen kann.

Die Geschichte der Hüte

In Deutschland, insbesondere in Hamburg, tauchten die ersten Hüte im 10. Jahrhundert auf. Bereits im 12. Jahrhundert wurden sie in verschiedenen Formen Teil des Alltagslebens. Sie wurden aus unterschiedlichen Materialien wie Baumwolle, Kunststoff und Wolle hergestellt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde dieses Accessoire besonders populär. Hüte dienten oft als Statussymbol. In Hamburg gehörten Hüte zur Uniform von Polizisten, Militärangehörigen, Geistlichen und Postbeamten.

Während des Ersten Weltkriegs kam die Mode für Strohhüte aus Großbritannien nach Deutschland. Zunächst waren sie Teil von Uniformen, später wurden sie in den Alltag integriert. In den 1920er Jahren wurden in Hamburg Cloche-Hüte modern – eng anliegende Hüte mit schmaler Krempe oder ganz ohne Krempe, die das Haar vollständig bedeckten.

In den 1950er Jahren begannen die Hamburger, Filzhüte zu tragen. Diese wurden mit Persönlichkeiten wie Frank Sinatra oder Humphrey Bogart assoziiert. In den 1980er Jahren, als Hip-Hop populär wurde, kamen Fischerhüte wieder in Mode. Diese leichten Hüte aus Stoff wurden ursprünglich von Fischern und Arbeitern unter der Sonne getragen. In den 2000er Jahren wurden Baseballkappen zum meistgetragenen Kopfschmuck. Prominente wie Nicole Richie und Paris Hilton machten sie populär, und viele Hamburger waren bereit, hohe Summen für modische Caps auszugeben, die oft mit Pins verziert wurden. Heute hat sich der Hut weiterentwickelt und ist häufig als Kappe anzutreffen.

Kopfbedeckungen in Hamburg

Ein interessanter Aspekt der Geschichte der Hüte sind die Menschen, die von diesem Accessoire fasziniert sind. Der Fotograf und Designer Tom Reler liebt Hüte. Fünf Jahre lang suchte er nach historischen Informationen über Hüte auf den Straßen Hamburgs. Dabei entstanden 50 Porträts von Menschen mit verschiedenen Kopfbedeckungen, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Reler berichtete, dass auf historischen Fotografien aus den 1900er Jahren fast jeder eine Kopfbedeckung trug, später jedoch eine Phase kam, in der Hüte aus der Mode gerieten. Heute sind sie ein interessantes und einfaches Mittel zur Selbstinszenierung.

Reler suchte ein langfristiges Projekt, das seine Fähigkeiten als Fotograf einbeziehen konnte. So entstand die Idee, die ihn durch verschiedene Stadtteile Hamburgs führte. Der Designer selbst trägt gerne flache Kappen, die ihm sehr gut stehen. Er besitzt über 20 Modelle in verschiedenen Farben und Formen. Die schönsten Kappen, so sagt er, kommen aus Italien und Spanien.

Bei Ausstellungen oder auf der Straße sprach Reler Menschen an, die interessante Hüte trugen. Später suchten ihn die Einwohner selbst auf, nachdem sie von seinem Projekt gehört hatten. Besonders schwierig war die Zusammenarbeit mit Frauen, da es Zeit und Vertrauen brauchte, um sie zu überzeugen. Wenn ihn ein Modell besonders beeindruckte, lud er sie zu einem Treffen ein, das oft in einer Fotosession und einem Gespräch endete. Die Bedingungen für die Zusammenarbeit waren klar: Die Personen mussten in Hamburg leben und eine interessante Geschichte über ihre Kopfbedeckung haben. Seine Fotoausstellung „Heads and Hats“ präsentierte er 2016 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Hutgeschäfts „Falkenhagen“.

Lokale Einwohner mit faszinierenden Geschichten über ihre Hüte sollten darüber nachdenken, dieses modische Accessoire in ihren Stil zu integrieren. Ein Hut kann die Persönlichkeit unterstreichen, einen bestimmten Status symbolisieren oder das i-Tüpfelchen eines individuellen Looks sein. Auf Hamburgs Straßen sieht man heute eine Vielzahl interessanter Hüte – vielleicht wird eines Tages jemand ihre Geschichte schreiben.

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