Mode hat eine lange Geschichte, und einige ihrer Eigenschaften sind aus der Vergangenheit in die Gegenwart übergegangen, während andere für immer verloren gingen. Über Jahrhunderte war Kleidung ein Zeichen für die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht. Doch seit dem 18. Jahrhundert und mit der industriellen Revolution begann dieser Status nachzulassen. Heutzutage deckt Kleidung in Hamburg sowohl funktionale Bedürfnisse als auch nonverbale Kommunikationszwecke ab. Mehr dazu auf hamburgka.eu.
Mode ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft, und ihre Vergangenheit ist äußerst interessant. Schon damals legten die Frauen der Hansestadt großen Wert auf ihr Äußeres und trugen Kleidung, die dem Zeitgeist entsprach.
Historische Momente
Seit dem 14. Jahrhundert trugen unverheiratete Frauen in Hamburg Hauben, während verheiratete Frauen Schleier bevorzugten. Die Kleidung bestand aus langen Kleidern, und im Winter schützten sich die Frauen mit dicken Umhängen, die oft eine Kapuze hatten. Die Farben waren meist dunkel: braun, schwarz oder seltener beige. Das Unterkleid wurde aus Leinen gefertigt, das Oberkleid aus Wolle. Wohlhabende Bürgerinnen trugen Röcke, eng anliegende Kleider und höfische Gewänder. Schuhe mit spitzen Zehen galten als Statussymbol. Männer aus höheren sozialen Schichten trugen Hüte oder Mützen, während Frauen Schleier oder Kapuzen trugen. Kinder trugen Kleidung, die der der Erwachsenen ähnelte, da es in Deutschland keine spezielle Kinderkleidung gab.
Ein interessanter Fakt aus dieser Zeit ist, dass Unterhosen als Symbol männlicher Stärke galten und nur Kurtisanen in Bordellen trugen. Frauen in Hosen wurden nicht akzeptiert. Im Mittelalter wurde die Kleidung der Hamburger Frauen aus Leinen, Hanf und Brennnessel hergestellt, später wurde Baumwolle populär. Wolle wurde von Schafen, aber auch von Ziegen, Kaninchen und Rindern gewonnen. Das Gesicht konnte nicht verdeckt werden, sodass Frauen oft blasse Haut mit leicht geröteten Wangen und Lippen hatten.
Mode der Vergangenheit
Im Laufe der Jahre wurde die Kleidung der Hamburger Frauen immer luxuriöser. Kleider aus teuren Stoffen mit interessantem Schnitt, viel Spitze und Schmuck wurden beliebt. Gleichzeitig kamen Korsetts in Mode, die die Taille der Frauen noch schmaler machten. Im 18. Jahrhundert wurden Kleider mit weiten Röcken populär, die durch Reifen gestützt wurden. Im 19. Jahrhundert wurden diese voluminösen Kleider durch eng anliegende Modelle ersetzt.

Im 20. Jahrhundert veränderte sich die Kleidung der Hamburger Frauen schnell. Kriege und ein sinkender Lebensstandard beeinflussten die Mode, die in schwierigen Zeiten oft in den Hintergrund rückte. Nach den Bombardierungen der Stadt im Jahr 1945 blieben viele Frauen ohne Versorger und mussten sich um das Überleben kümmern, statt modischen Trends zu folgen. In den 1950er-Jahren kehrte die Mode nach Hamburg zurück, und weibliche Silhouetten mit schmaler Taille und weiten Röcken wurden populär. Jede modebewusste Frau wollte ihre Schönheit mit stilvoller Kleidung unterstreichen.
Heute können Touristen die Gerhofstraße besuchen, wo es Märkte mit verschiedenen Vintage-Läden gibt, die interessante Modelle aus der Vergangenheit anbieten. Im Laden „Vintage & Rags“ in der Nähe des Hauptbahnhofs kann man beispielsweise Kleidung aus den 1950er-Jahren kaufen: T-Shirts, Kleider, Blazer, Hemden und Accessoires. Solche Geschäfte ermöglichen es, Kleidung aus vergangenen Zeiten zu erwerben und ein Stück Geschichte zu erleben. Außerdem sind traditionelle Trachten ein wichtiger Bestandteil der deutschen Kultur und ein Symbol nationaler Identität. Da es in Hamburg viele Designer gibt, wird auch die zukünftige Mode der Stadt eine interessante Geschichte erzählen.