In Hamburg ist Alexandra Fröhlich als eine Schriftstellerin bekannt, deren Leben Anfang 2025 auf tragische Weise endete. Für viele war die Frau ein Vorbild dafür, wie man Erfolg haben kann, indem man das tut, was man liebt. Ihr Tod fiel auf den Höhepunkt ihrer schöpferischen Karriere. Alexandra Fröhlich führte ein zurückgezogenes Leben. Daher gibt es nicht viele öffentlich zugängliche Informationen über ihren Lebensweg. Mehr dazu auf hamburgka.
Den deutschen Medien gelang es nicht einmal, den genauen Geburtsort und das Geburtsdatum von Alexandra zu ermitteln. Daher zog vor allem die schöpferische Tätigkeit der Frau die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich, und ihr Name war in den letzten Jahren bei denen, die sich für Journalismus und moderne Literatur interessierten, bekannt. Wir laden Sie ein, einige Fakten aus dem Leben von Alexandra Fröhlich zu erfahren.
Karriere als Journalistin

Die Quellen sind sich uneinig, wann und wo Alexandra Fröhlich geboren wurde. Sicher ist nur, dass es 1966 oder 1967 war. Bekannt wurde Alexandra zuerst in der Ukraine – die Deutsche bewunderte dieses Land und sah ihre Zukunft darin. In Kiew gründete Fröhlich ein beliebtes Frauenmagazin. Aus unbekannten Gründen verließ die Frau die Ukraine und zog nach Hamburg. Dort setzte sie ihre journalistische Tätigkeit fort.
Alexandra Fröhlich war eine der ersten erfolgreichen Freelancerinnen in Hamburg und in ganz Deutschland. Sie kombinierte die Arbeit für mehrere Hamburger Publikationen und spezialisierte sich hauptsächlich auf das Schreiben von Artikeln zu Frauenthemen. Als freie Mitarbeiterin konnte Alexandra gleichzeitig für verschiedene populäre Stadtmagazine schreiben, wodurch ihr Name in den Medien schnell bekannt wurde.
So schrieb die Journalistin beispielsweise für die Zeitschrift „Petra“. Dieses Frauenmagazin war Ende des 20. Jahrhunderts in Deutschland besonders beliebt. Es hatte ein breites Publikum und galt als eine der ersten Publikationen dieser Art im Land, da seine Debütausgabe bereits 1964 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Alexandra Fröhlich betreute als freie Autorin verschiedene Rubriken des Magazins.
Karriere als Schriftstellerin
Anfang der 2000er Jahre begann Alexandra Fröhlich, sich als Schriftstellerin zu versuchen. Als ausgebildete Philologin hatte sie sich schon immer für moderne Literatur interessiert und davon geträumt, einen eigenen Beitrag zu ihrer Entwicklung zu leisten. Ihr erstes erfolgreiches Werk war ein Roman, der 2012 veröffentlicht wurde. Er trug den Titel „Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen“. Das Buch wurde ein echter Bestseller und die erste Auflage war innerhalb weniger Tage ausverkauft. Drei Jahre später wurde der Roman ins Französische übersetzt, wodurch die aufstrebende Schriftstellerin auch außerhalb Deutschlands bekannt wurde.
„Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen“ ist ein humoristisches Werk. Seine Hauptfigur, eine deutsche Anwältin, verliebt sich in einen russischen Mann. Der Romanze steht jedoch seine Familie ständig im Weg. Alexandra Fröhlich spricht meisterhaft ernste gesellschaftliche Probleme an, die mit dem Aufeinanderprallen der Kulturen, den Mentalitätsunterschieden, den Weltanschauungen und der mangelnden Bereitschaft der Menschen, Kompromisse einzugehen, zusammenhängen. Doch sie tut dies auf eine leichte und ungezwungene Weise, indem sie wichtige Fragen in einem humorvollen Stil beleuchtet. Den Fans ihres Debütromans, wie auch ihres gesamten Schaffens, gefällt ihre Sicht auf die Bedeutung von Humor. Die Schriftstellerin betrachtete ihn als die einzige wirksame Waffe gegen Stereotypen und andere gesellschaftliche Probleme.
Auch die nachfolgenden Werke von Alexandra Fröhlich waren erfolgreich. Es war offensichtlich, dass die Hamburger Schriftstellerin ihr Publikum gefunden hatte. 2014 erschien der Roman „Reisen mit Russen“. Wie schon bei ihrem ersten Buch basierte die Handlung auf ihren eigenen Erfahrungen. Es ist bekannt, dass Alexandra Fröhlich mit einem russischen Staatsbürger verheiratet war und in ihren seltenen Interviews erwähnte, dass diese Erfahrung nicht erfolgreich war.
Neben humorvollen Romanen arbeitete die Schriftstellerin auch an Kriminalromanen. Die Leser lobten die Schärfe und Unvorhersehbarkeit der Handlungen in diesen Werken von Alexandra Fröhlich. Man liest sie in einem Atemzug und ist beeindruckt vom Verlauf der Ereignisse. Leider wurde Fröhlichs Leben auf dem Höhepunkt ihrer schriftstellerischen Karriere tragisch beendet.

Opfer eines Verbrechens
Im April 2025 erfuhren selbst jene Hamburger von Alexandra Fröhlich, die mit der Welt der Literatur wenig zu tun hatten. Anlass dafür war leider ein tragisches Ereignis, über das man aus den Schlagzeilen der lokalen Medien erfahren konnte. Alexandra Fröhlich wurde tot in ihrem eigenen Haus aufgefunden.
Es ist bekannt, dass die Journalistin und Schriftstellerin zu dieser Zeit mit ihrem Mann und drei Söhnen in einem Hausboot auf der Elbe lebte. Die genaue Todesursache ist unbekannt, aber die Ermittler haben eine offizielle Version aufgestellt – vorsätzlicher Mord. Alexandra Fröhlich führte ein ruhiges Leben. Auf den seltenen Fotos in den sozialen Netzwerken und in den ebenso seltenen Interviews, die in den Medien veröffentlicht wurden, sprach die Schriftstellerin häufiger über ihr Schaffen als über familiäre und persönliche Angelegenheiten. Alle, die Alexandra persönlich kannten, beschreiben sie als einen fröhlichen, positiven Menschen. Kein Wunder, dass die Nachricht von der Tragödie eine Überraschung war.
Alexandra Fröhlich bleibt im Gedächtnis ihrer Fans als eine talentierte Journalistin und Schriftstellerin unserer Zeit. Ihre Werke werden sicherlich in die Geschichte der modernen Literatur eingehen und noch eine weitere Generation von Buchliebhabern erfreuen.
